Karl-Schiller-Berufskolleg
Kaufmännische Zukunft gestalten
Das Karl-Schiller-Berufskolleg ist
Stützpunktschule der Lehrerfortbildung

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen hat zum 01.08.2009 im Rahmen des Konzepts des Gütesiegels „Individuelle Förderung“  das Karl-Schiller-Berufskolleg zur Stützpunktschule der Lehrerfortbildung im Schwerpunkt „Individuelle Förderung“ im RP Arnsberg berufen. Gütesiegel individuelle Förderung

Stützpunktschulen nehmen zum Schwerpunkt Individuelle Förderung Fortbildungsaufgaben wahr und verfügen über schulische Ansprechpartner.

Das Karl-Schiller-Berufskolleg kann interessierte Schulen in den Punkten „Schulpraktische Konzepte und Materialentwicklung“ bzw. „Hospitations- und Partnerschule für gute Förderpraxis“ beratend unterstützen. Die Schule verfügt insbesondere über langjährige Erfahrung bei der Förderung selbst regulierten Lernens durch prozessbezogenes Bildungsgangmanagement bzw. bei der individualisierten Rechtschreibförderung.

Förderung selbst regulierten Lernens durch prozessbezogenes Bildungsgangmanagement Förderung selbst regulierten Lernens durch prozessbezogenes Bildungsgangmanagement
individualisierte Schriftsprachförderung am Karl-Schiller-Berufskolleg individualisierte Schriftsprachförderung am Karl-Schiller-Berufskolleg



Gütesiegel Individuelle Förderung
für das Karl-Schiller-Berufskolleg

Gütesiegel
Vertreter des Karl-Schiller-Berufskollegs
freuen sich mit Ministerin Barbara Sommer

"Individuelle Förderung kommt an", meint Schülerin Sarah Katz vom Karl-Schiller-Berufskolleg in Dortmund. Die Unterrichtsthemen würden heute zwischen den Schülergruppen viel mehr ausdiskutiert, man frage sich wieso, weshalb, warum etwas so ist, wie es ist, erläutert die Schülerin. Während der traditionelle Unterricht vom Fragen entwickelnden Verfahren geprägt ist, bei dem oft nur eine Minderzahl der Schüler mitmacht, versucht das Dortmunder Berufskolleg jeden einzelnen Schüler zu aktivieren. Gütesiegel individuelle FörderungDie Mehrheit im Klassenzimmer soll nicht länger eine schweigende, passive Mehrheit sein. Es soll eine sein, die gemeinsam, aber auf unterschiedlichen Wegen lernt. "Heterogenität annehmen" ist das Leitmotiv des Berufskollegs. Heterogenität annehmen heißt auch anzuerkennen, dass jeder Schüler und jede Schülerin über ganz individuelle Stärken und Schwächen verfügt. Jeder Lernende muss sein eigenes Lerntempo und die für sich besten Lernmethoden herausfinden. Dabei stehen den Schülern Lehrkräfte zur Seite, die sich als Lernberater für jeden Einzelnen verstehen - ein neues professionelles Rollenverständnis bahnt sich an. Das Ergebnis der neuen Unterrichtskultur kann sich sehen lassen. Keiner der Oberstufenschüler habe inzwischen mehr die Note fünf in Deutsch, sagt Petra Jaeger, die stellvertretende Schulleiterin des Dortmunder Berufskollegs.

von Arnold Zickgraf; Quelle: http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Aktuelles/Guetesiegel-April/index.html, 08.04.08