Veranstaltungen des Bildungsganges Buchhändler/innen
» Knigge kinderleicht?
» Buchhändler besuchen Werkstatt Bibel
» KIWI – mehr als eine Frucht
» Präsentation von Büchern für und über Kinder
Könnten Sie eigentlich folgende Fragen beantworten?
In welcher Reihenfolge wird das Besteck bei einem mehrgängigen Menü benutzt?
a) Von innen nach außen
b) Von außen nach innen
c) Von rechts nach links
Wie benehme ich mich richtig? Kinder müssen viele Regeln lernen. Erwachsene sollten diese Regeln auch kennen und Kindern vermitteln. Die richtigen Bücher können dies erleichtern.
Oft erleichtern Rituale das Zusammenleben. Sie geben Halt im Leben, auch oder gerade wenn der Halt verloren zu gehen scheint.
So recherchierte die Mittelstufe der Auszubildenden des Buchhandels nach Büchern zum Themenbe-reich „Regeln und Rituale“, die sie den HeilpädagogInnen, KinderpflegerInnen, SozialhelferInnen, ErzieherInnen am Gisbert-Romberg-BK vorstellen wollten.
Am 21. Juni 2010 traf sich die BUM 1 am Berufskolleg in Hacheney und stellte unterschiedliche Bücher zu den folgenden Untergruppen vor:
Religiöse Rituale
- Christliche und säkulare Rituale für den Tages- aber auch Jahresablauf sind für Kinder wichtig, um ihnen Halt und Struktur in ihrem Leben zu geben. Bücher zu diesem Thema wurden vorgestellt und fanden reges Interesse v. a. bei den Erzieherinnen.
- Gut erzogen ist nicht gleich gut dressiert. Auch mit Humor und Leichtigkeit kann man gutes Benehmen lernen, z. B. mit dem „Kinder-Knigge für Eltern“ oder dem „Pocket Quiz Knigge“. Beispiel:
Welche Socken gelten bei Männern unter Anzugshosen als absolutes Tabu?
a) Grobgemusterte Socken
b) Kniestrümpfe
c) Weiße Tennissocken
- Mein Kind will nicht einschlafen oder hat Angst vor der Dunkelheit. Der große und der kleine Bär können hier helfen.
- Auch die Eltern finden praktische Tipps im Ratgeber „Jedes Kind kann schlafen lernen.“
- Augen auf im Straßenverkehr -- Mit Max, Jacob, Janosch und dem Wiesel sicher über die Straße. Dass Verkehrserziehung nicht immer trocken sein muss, zeigten die vorgestellten Bilderbücher.
- Regeln, Regelmäßigkeit und Rituale geben Halt im Leben.- Werden Eltern arbeitslos, wird dieser Halt genommen. „Suche Arbeit für Papa“ hilft den Kindern diese Situation zu begreifen.
- Andererseits gehen immer mehr Mütter arbeiten. „Mama geht arbeiten“ zeigt, dass dies für Kinder gar nicht schwierig sein muss.
BUM 1
Im Rahmen des Religionsunterrichts hatten wir, die BUM1, die Möglichkeit gleich zweimal die Werkstatt Bibel zu besuchen.
Am 18.01.2010 haben wir eine allgemeine Einführung in das Thema Bibel erhalten. Frau Schürmann und Hendrik, ein Theologiestudent, brachten uns zu Beginn auf sehr amüsante Weise die Arten der Übersetzungen näher.
Am 12.04.2010 folgte dann der zweite Besuch der Werkstatt Bibel in Begleitung von Frau Hielscher und Frau Hohla-Limbeck. Dieses Mal haben uns Herr Griewatz und Herr Zeipelt durch die Veranstaltung geführt. So haben wir zu Beginn die Kriterien zur Charakterisierung und Beurteilung von Kinderbibeln festgelegt. Wobei wir zwischen formalen und inhaltlichen Kriterien differenziert haben. Für Heiterkeit sorgten im Anschluss einige Zitate aus alten Kinderbibeln und Lizenzausgaben, die man in Büchern für Kinder nicht erwarten würde. Um unsere neu erworbenen Kenntnisse gleich anzuwenden, bekamen wir nun die Aufgabe selber Kinderbibeln auszuwählen, die möglichst die vorher festgelegten Kriterien erfüllen sollten. Im Anschluss stellten die Gruppen die von ihnen ausgewählten Kinderbibeln vor. Am Ende dieses zweiten Tages hatten wir erneut die Möglichkeit offene Fragen zu klären. Außerdem bekam jeder neben Informationsmaterial auch eine Kinderbibel geschenkt.
Ariane und Steffi von der BUM1
Am 25. Februar 2010 machten wir, die BUO1 des Karl-Schiller-Berufskollegs, uns Richtung Köln zum Verlag Kiepenheuer & Witsch (KIWI) auf, wo wir freundlich von Herrn Joppich, dem Vertriebsleiter, empfangen wurden.
Abschließend durften wir Fragen stellen. Am meisten hat uns natürlich interessiert, wie unsere Chancen als Buchhändler stehen, in einem Verlag einsteigen zu können.
Es war eine Bereicherung für uns angehende Buchhändler, aus der Erfahrung von Herrn Joppich einen persönlichen Einblick in das Verlagswesen zu bekommen. Unser Ausflug wurde perfekt abgerundet, als wir zum Abschied mit kostenlosen Leseexemplaren eingedeckt wurden.
Christina Reinold und Yvonne Kortendieck BUO1
Am 25.05.09 fand im Gisbert-von-Romberg-Berufskolleg eine Veranstaltung zu den Themenkreisen „christliche Früherziehung, Islam, Vergleich der Religionen sowie Kinder stark machen“ statt.
Die BUM 1 des Karl-Schiller-Berufskollegs präsentierte den Schülerinnen und Schülern der dortigen Erzieherklassen Bilderbücher/ Bücher und Neuerscheinungen zu den oben genannten Themen.
Die Veranstaltung gab den Erziehern von morgen Beispiele und Hilfsmittel an die Hand um diese vier Themen adäquat mit Vorschulkindern erörtern und bearbeiten zu können. Jeweils eine von vier Schülergruppen der BUM 1 stellte eines der Themen vor. Begonnen wurde mit den Neuerscheinungen zur christlichen Früherziehung. Vorgestellt und besprochen wurden die Bücher „Gute Nacht, lieber Gott“ (20 Gebete für bestimmte Situationen des kindlichen Alltags von 2-4 Jahren) sowie „Die erste bunte Bibel“ (die wichtigsten Geschichten des Alten und Neuen Testaments kindgerecht umgesetzt).
Zum Themenkreis Islam wurden die Bilderbücher „Islam“ (aus der Reihe: Kleiner Paul im Museum) und die Geschichte Julia und Ibrahim präsentiert.
Die Kindersachbücher „Was glaubt die Welt“ und „Gott/ Jahwe/ Allah“ beschäftigen sich in kindgerechter Art und Weise mit dem Vergleich der Weltreligionen und deren Glaubensaspekten. Gemeinsamkeiten und Unterschiede werden erarbeitet, Vorurteile abgebaut und Toleranz gestärkt.
Zum Themenkreis „Kinder stark machen“ wurden die Bücher „Ich geh nicht mit jedem mit“, „Ich geh nicht mit, ich kenn dich nicht“ sowie „Gefühle machen stark – Kurzgeschichten ab vier Jahren“ vorgestellt. Hierbei handelt es sich um Geschichten, die der Entwicklung des kindlichen Selbstbewusstseins, der Selbstbestimmung, des Nein-Sagens dienlich sind.
Elena Pacyna, BUM 1, Karl-Schiller-Berufskolleg
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