Karl-Schiller-Berufskolleg
Kaufmännische Zukunft gestalten
Veranstaltungen des Bildungsganges Buchhändler/innen

» Knigge kinderleicht?
» Buchhändler besuchen Werkstatt Bibel
» KIWI – mehr als eine Frucht
» Präsentation von Büchern für und über Kinder

 Knigge kinderleicht?
Buchhändler präsentieren Bücher zum Thema „Regeln und Rituale“
bum1
Könnten Sie eigentlich folgende Fragen beantworten?
In welcher Reihenfolge wird das Besteck bei einem mehrgängigen Menü benutzt?
a) Von innen nach außen
b) Von außen nach innen
c) Von rechts nach links

Wie benehme ich mich richtig? Kinder müssen viele Regeln lernen. Erwachsene sollten diese Regeln auch kennen und Kindern vermitteln. Die richtigen Bücher können dies erleichtern.
Beratungsgespräche
Oft erleichtern Rituale das Zusammenleben. Sie geben Halt im Leben, auch oder gerade wenn der Halt verloren zu gehen scheint.

So recherchierte die Mittelstufe der Auszubildenden des Buchhandels nach Büchern zum Themenbe-reich „Regeln und Rituale“, die sie den HeilpädagogInnen, KinderpflegerInnen, SozialhelferInnen, ErzieherInnen am Gisbert-Romberg-BK vorstellen wollten.
GvR stöbert
Am 21. Juni 2010 traf sich die BUM 1 am Berufskolleg in Hacheney und stellte unterschiedliche Bücher zu den folgenden Untergruppen vor:

Religiöse Rituale
  • Christliche und säkulare Rituale für den Tages- aber auch Jahresablauf sind für Kinder wichtig, um ihnen Halt und Struktur in ihrem Leben zu geben. Bücher zu diesem Thema wurden vorgestellt und fanden reges Interesse v. a. bei den Erzieherinnen.
Umgangsformen
  • Gut erzogen ist nicht gleich gut dressiert. Auch mit Humor und Leichtigkeit kann man gutes Benehmen lernen, z. B. mit dem „Kinder-Knigge für Eltern“ oder dem „Pocket Quiz Knigge“. Beispiel:
    Welche Socken gelten bei Männern unter Anzugshosen als absolutes Tabu?
    a) Grobgemusterte Socken
    b) Kniestrümpfe
    c) Weiße Tennissocken
Einschlafrituale
  • Mein Kind will nicht einschlafen oder hat Angst vor der Dunkelheit. Der große und der kleine Bär können hier helfen.
  • Auch die Eltern finden praktische Tipps im Ratgeber „Jedes Kind kann schlafen lernen.“
    Einschlafrituale
Verkehrserziehung
  • Augen auf im Straßenverkehr -- Mit Max, Jacob, Janosch und dem Wiesel sicher über die Straße. Dass Verkehrserziehung nicht immer trocken sein muss, zeigten die vorgestellten Bilderbücher.
    Straßenverkehr
Berufstätige Eltern
  • Regeln, Regelmäßigkeit und Rituale geben Halt im Leben.- Werden Eltern arbeitslos, wird dieser Halt genommen. „Suche Arbeit für Papa“ hilft den Kindern diese Situation zu begreifen.
  • Andererseits gehen immer mehr Mütter arbeiten. „Mama geht arbeiten“ zeigt, dass dies für Kinder gar nicht schwierig sein muss.
    Arbeit für Papa
Abschließend konnten die Beteiligten feststellen, dass Regeln und Rituale das Leben für Kinder und mit Kindern einfacher machen – und, dass es viele schöne Bücher gibt, die das Erlernen dieser Regeln einfacher machen.Vorbereitung des Homepage-Artikels
BUM 1
 Buchhändler besuchen Werkstatt Bibel
Im Rahmen des Religionsunterrichts hatten wir, die BUM1, die Möglichkeit gleich zweimal die Werkstatt Bibel zu besuchen.
Am 18.01.2010 haben wir eine allgemeine Einführung in das Thema Bibel erhalten. Frau Schürmann und Hendrik, ein Theologiestudent, brachten uns zu Beginn auf sehr amüsante Weise die Arten der Übersetzungen näher. Werkstadt BibelSo kennen wir nun die Unterschiede zwischen der wörtlichen, philologischen und kommunikativen Übersetzung. Danach stellten sie uns die verschiedenen Übersetzungen von der Luther-Bibel bis zur Volxbibel vor. Daraus entwickelte sich eine sehr interessante Diskussion, bei der die unterschiedlichen Meinungen und Ansichten für viel Spaß sorgten und manch ein Diskussionsteilnehmer von der Gegenmeinung überzeugt wurde. Im Anschluss an daran konnten wir uns selber an Bibelübersetzungen versuchen, was wiederum für viel Heiterkeit sorgte, uns aber zugleich die Schwierigkeit einer solchen Aufgabe vor Augen führte. Anschließend hat Hendrik uns durch die Ausstellung der Werkstatt Bibel geführt, wobei er Werkstatt Bibeluns viele nützliche Informationen über die Geschichte der Bibel mit an die Hand gegeben hat, die wir für das darauf folgende Bibelquiz auch dringend benötigten. Die besten drei Gruppen wurden sogar mit tollen Preisen ausgezeichnet. Zum Abschluss konnten noch letzte Fragen gestellt und ein Feedback zum Tag gegeben werden. Werkstatt BibelDabei stellte sich heraus, dass im Bereich Kinderbibel noch viele Fragen offen waren. So fassten wir gleich den Entschluss die Werkstatt Bibel noch einmal zu besuchen. Am Ende dieses lehrreichen und kurzweiligen Tages waren sich alle einig, dass der Besuch der Werkstatt Bibel ein voller Erfolg war. Dafür möchten wir an dieser Stelle vor allem Frau Hielscher, welche diesen Besuch ermöglicht hat, sowie Frau Schürmann und Hendrik danken.Werkstatt Bibel
Am 12.04.2010 folgte dann der zweite Besuch der Werkstatt Bibel in Begleitung von Frau Hielscher und Frau Hohla-Limbeck. Dieses Mal haben uns Herr Griewatz und Herr Zeipelt durch die Veranstaltung geführt. So haben wir zu Beginn die Kriterien zur Charakterisierung und Beurteilung von Kinderbibeln festgelegt. Wobei wir zwischen formalen und inhaltlichen Kriterien differenziert haben. Für Heiterkeit sorgten im Anschluss einige Zitate aus alten Kinderbibeln und Lizenzausgaben, die man in Büchern für Kinder nicht erwarten würde. Um unsere neu erworbenen Kenntnisse gleich anzuwenden, bekamen wir nun die Aufgabe selber Kinderbibeln auszuwählen, die möglichst die vorher festgelegten Kriterien erfüllen sollten. Im Anschluss stellten die Gruppen die von ihnen ausgewählten Kinderbibeln vor. Am Ende dieses zweiten Tages hatten wir erneut die Möglichkeit offene Fragen zu klären. Außerdem bekam jeder neben Informationsmaterial auch eine Kinderbibel geschenkt.
Werkstatt Bibel
Abschließend können wir sagen, dass beide Tage in der Werkstatt Bibel sehr informativ und lehrreich waren. Aus diesem Grund können wir allen Buchhändlerklassen einen solchen Besuch nur empfehlen.

Ariane und Steffi von der BUM1
 KIWI - mehr als eine Frucht
Am 25. Februar 2010 machten wir, die BUO1 des Karl-Schiller-Berufskollegs, uns Richtung Köln zum Verlag Kiepenheuer & Witsch (KIWI) auf, wo wir freundlich von Herrn Joppich, dem Vertriebsleiter, empfangen wurden.Besuch bei Kiepenheuer & Witsch Zum Einstieg berichtete Herr Joppich über die Geschichte des Verlages, der 1910 von Gustav Kiepenheuer und Joseph Caspar Witsch gegründet wurde. Wir erfuhren, dass sich der Verlag als populärer belletristischer Verlag versteht, welcher sich nicht nur auf Publikumslieblinge beschränkt, sondern sein Image wahren will und auch unbekannten Autoren eine Chance gibt und sowohl kritisiert als auch aufklärt. Als Beispiel hierfür dienen die "Bitteren Pillen", die zum ersten Mal in den 1980er Jahren erschienen und für Furore sorgten. Kiepenheuer & Witsch deckte darin unter anderem die Nebenwirkungen von Medikamenten auf, worauf die Pharmaindustrie mit wenig Begeisterung reagierte. Zu den Autoren, die den Verlag bekannt gemacht haben, zählen unter anderem Erich Maria Remarque, Heinrich Böll, Joseph Roth und Günter Wallraff. Es war sehr interessant für uns zu hören, dass innerhalb des Verlages großen Wert darauf gelegt wird, ein freundschaftliches Verhältnis zu den Autoren zu pflegen, das auch über das Geschäftliche hinausgeht. Als sich nach dem Tod von Heinrich Böll Buchhändler sowohl über die gestiegene Nachfrage seiner Titel als auch darüber freuten, dass es nun einen "Kommunisten" weniger gäbe, war man versucht, betreffende Buchhändler nicht weiter zu beliefern. 2009 konnte Kiepenheuer & Witsch als das erfolgreichste Geschäftsjahr seit Verlagsbestehen für sich verbuchen. Dazu trugen unter anderem die Titel "Auf eine Zigarette mit Helmut Schmidt" sowie "Sonst noch Fragen?" aus dem Sachbuchbereich, genauso wie "Der Geschmack von Apfelkernen", "Macho Man" und "Limit" aus der Belletristikabteilung bei.
Abschließend durften wir Fragen stellen. Am meisten hat uns natürlich interessiert, wie unsere Chancen als Buchhändler stehen, in einem Verlag einsteigen zu können.
Es war eine Bereicherung für uns angehende Buchhändler, aus der Erfahrung von Herrn Joppich einen persönlichen Einblick in das Verlagswesen zu bekommen. Unser Ausflug wurde perfekt abgerundet, als wir zum Abschied mit kostenlosen Leseexemplaren eingedeckt wurden.

Christina Reinold und Yvonne Kortendieck BUO1
 Bücherpräsentationen der Buchhandelsklasse BUM 1
am Gisbert-von-Romberg-BK

Präsentation im Gisbert-von-Romberg-Berufskolleg

Am 25.05.09 fand im Gisbert-von-Romberg-Berufskolleg eine Veranstaltung zu den Themenkreisen „christliche Früherziehung, Islam, Vergleich der Religionen sowie Kinder stark machen“ statt.

Präsentation im Gisbert-von-Romberg-Berufskolleg

Die BUM 1 des Karl-Schiller-Berufskollegs präsentierte den Schülerinnen und Schülern der dortigen Erzieherklassen Bilderbücher/ Bücher und Neuerscheinungen zu den oben genannten Themen.

Die Veranstaltung gab den Erziehern von morgen Beispiele und Hilfsmittel an die Hand um diese vier Themen adäquat mit Vorschulkindern erörtern und bearbeiten zu können. Jeweils eine von vier Schülergruppen der BUM 1 stellte eines der Themen vor. Begonnen wurde mit den Neuerscheinungen zur christlichen Früherziehung. Vorgestellt und besprochen wurden die Bücher „Gute Nacht, lieber Gott“ (20 Gebete für bestimmte Situationen des kindlichen Alltags von 2-4 Jahren) sowie „Die erste bunte Bibel“ (die wichtigsten Geschichten des Alten und Neuen Testaments kindgerecht umgesetzt).

Präsentation im Gisbert-von-Romberg-Berufskolleg

Zum Themenkreis Islam wurden die Bilderbücher „Islam“ (aus der Reihe: Kleiner Paul im Museum) und die Geschichte Julia und Ibrahim präsentiert.

Präsentation im Gisbert-von-Romberg-Berufskolleg

Die Kindersachbücher „Was glaubt die Welt“ und „Gott/ Jahwe/ Allah“ beschäftigen sich in kindgerechter Art und Weise mit dem Vergleich der Weltreligionen und deren Glaubensaspekten. Gemeinsamkeiten und Unterschiede werden erarbeitet, Vorurteile abgebaut und Toleranz gestärkt.

Präsentation im Gisbert-von-Romberg-Berufskolleg

Zum Themenkreis „Kinder stark machen“ wurden die Bücher „Ich geh nicht mit jedem mit“, „Ich geh nicht mit, ich kenn dich nicht“ sowie „Gefühle machen stark – Kurzgeschichten ab vier Jahren“ vorgestellt. Hierbei handelt es sich um Geschichten, die der Entwicklung des kindlichen Selbstbewusstseins, der Selbstbestimmung, des Nein-Sagens dienlich sind.

Präsentation im Gisbert-von-Romberg-Berufskolleg

Die Buchvorstellungen wurden zwischen 8:30 Uhr und 12:30 Uhr insgesamt vier Mal wiederholt, um diese Informationen fünf verschiedenen Klassen des Gisbert-von-Romberg-Berufskollegs zu garantieren. Das Angebot der BUM 1 wurde von allen Erzieherklassen sehr positiv und mit großem Interesse angenommen.

Elena Pacyna, BUM 1, Karl-Schiller-Berufskolleg