» In die Welt der Düfte eintauchen
» Klassenfahrt zum CEWE-Fotolabor
In Tönisvorst angekommen, begrüßte uns Frau Medetbekova, Mitarbeiterin des Future Store- Besucherzentrum und gab uns eine kurze Einleitung über die Geschichte des Future Stores. Der Store gehört zu der Metrogroup, welche im Jahre 2002 mit 20 Partnern gegründet wurde. Mittlerweile gehören schon 90 Partner zu diesem Handelsunternehmen.
Nach einer vierjährigen Testphase (2003-2007) des ersten Future Stores in Rheinberg, welcher auf Innovation getestet wurde, ging im Jahre 2008 der zweite Future Store in eine neue Testphase, in der die Flächenkonzepte und Technik getestet wurde.
Ein Ziel der Future Stores ist es, den Einkauf ohne technische Vorkenntnisse komfortabler zu gestalten.
Familymanager und Bestager gehören zu der Zielgruppe des Marktes, da sie öfter in der Woche dort große Einkäufe erledigen.
Nachdem wir in zwei Gruppen eingeteilt wurden, stellte uns Herr Kopilevick die verschiedenen Werbeträger vor.
Eine Digital-LED-Megalight-Anzeige, die mit 55.000 LEDs verbaut wurde, um die Aufmerksamkeit der Kunden zu gewinnen. Diese digitale Anzeige kann über eine Steuerung individuell verändert werden und so Werbung und Produkte anzeigen. Das Citylight-Poster ist mit einem Bluetooth-Adapter verbunden. Die Kunden können im Moment Informationen rund um den Future Store abrufen. In Zukunft sollen hier auch Barcodes für Gutscheine erhältlich sein. Dieses Citylight-Poster merkt sich die Seriennummer, um eine Mehrfach-Nutzung der Gutscheine auszuschließen. Das 360° Display nimmt nur wenig Platz in Anspruch und zieht durch die grellen Farben alle Blicke auf sich. Diese Technologie basiert auf LCD-Adaptern, welche mit 400 Umdrehungen pro Minute rotiert und daher für das menschliche Auge nicht sichtbar sind.
Abteilungen
In der Multimedia- Abteilung ist es möglich, ohne Kopfhörer Musik zu hören. Hierfür ist lediglich das Scannen der CD notwendig. Es erklingt die Musik unter der Sounddusche. Dieses ist aus hygienischen und frisurtechnischen Gründen von Vorteil.
Danach ging es weiter in die Sportabteilung. Durch die Technik des „Erlebnisklangs“ wird dort ein fiktives Radioprogramm geboten, welches einen weichen Übergang zu den anderen Abteilungen herstellt. Im Gegensatz hierzu bildet ein Sportprogramm im Fernsehen mit einer großen Sounddusche einen eher harten Übergang.
Die Fahrradabteilung bietet mit Vogelgesänge und Fahrradkettengeräuschen eine angenehme Atmosphäre zum Nachdenken, da ein Fahrradkauf nie ein Impulskauf ist.
In der Foodabteilung laufen zwei Verkaufsbereiche zusammen, dieses nennt man Crossselling. Obst und Gemüse werden zusammen mit Convenience- Produkten angeboten. Um eine eigene Welt zu erzeugen, wurde ein künstliches Dach herabgesenkt.
Eine Kaffeestation bietet nach einem Fahrradkauf eine mentale Pause. Kunden können nach dieser Ruhe, in der sie neue Kräfte getankt haben, ihren weiteren alltäglichen Einkauf fortführen.
Eine weitere Serviceleistung sind die zwei Internetterminals, die die Kunden kostenlos nutzen können. Besitzt das Handy der Kunden W-LAN, können sie das Internet kostenlos nutzen.
In dem Bereich „Internationale Spezialitäten“ finden die Kunden ihre Produkte für ein internationales Essen, welches sie kochen möchten.
Vor der Fischabteilung wird ein interaktiver Boden erzeugt. Durch die „Blackbox“ ist es möglich, dass die Fische beim Betreten vor den Füßen der Kunden wegschwimmen. Neben dieser Innovation geben Meeresrauschen und Möwen ein angenehmes Gefühl. Der Fischbereich ist aber nicht nur mit visuellen und auditiven, sondern auch mit olfaktorischen Mitteln ausgestattet. Eine Klimaanlage gibt stoßweise einen Duft von sich, bestehend aus Kräutern der Provence und Zitrone, um dem Fischgeruch entgegenzuwirken. So ist es für die Kunden angenehmer, da sie in aller Ruhe schauen können.
Im Bereich der Fleischabteilung ist ein Rezeptberater vorhanden. Hier können die Kunden sich ein Rezept aussuchen und mit allen Zutaten ausdrucken, und diese sofort im Future Store erwerben. Weitere Vorteile bieten die Fleisch-, Wurst- und Käsetheken, die sich von normalen Theken abheben. Die Kunden erhalten die Transparenz durch Scheiben und können sich so die Arbeit am Räucherofen und die Herstellung von Wurst anschauen. Dieses steigert nicht nur die Transparenz sondern auch die vom Kunden erwartende Hygieneaspekte.
In der „Intelligenten Kühltruhe“ befinden sich schon verpackte Fleischstücke, deren Verpackung mit einem RFID-Chip ausgestattet sind. Alle drei Sekunden wird durch ein Lesegerät, welches sich unter der Kühlplatte befindet, der Bestand der Ware erfasst. Bei einem Mindestbestand wird umgehend eine Meldung an die Abteilung weitergeleitet, sodass dieser Artikel bestellt wird. Alle aufgezeichneten Daten werden im Warenwirtschaftssystem gespeichert. Vorteile dieser Technik sind eine effiziente Personalnutzung und die Nutzung selbst, da dieses so vor wirtschaftlichem Verlust schützen kann. Auf den RFID- Chips sind neben Sorte und Art auch noch das MHD gespeichert.
Sollte ein Artikel in Kürze ablaufen, kann dieser vorher reduziert werden, sodass das Vernichten abgelaufener Ware verhindert wird. Ein Chip besitzt momentan einen Wert von ca. 7-9Cent, sodass dieser für alle Waren noch undenkbar ist. In ca. 5-10 Jahren, so Experten, soll der Wert der Chips unter einem Cent liegen.
Im „Beauty and More“-Bereich fühlt man sich wie in einer eigenen Welt. Im Vergleich zu den bislang genannten Abteilungen besitzt dieser Wandfarben, einen anderen Boden sowie eine andere Beleuchtung. Dieses soll die Distanz zu dem Wurst- und Fleischbereich verdeutlichen. In diesem Bereich wird auf zwei Innovationen großen Wert gelegt: Der Kosmetik-Beratungsterminal und die Hautanalysestation.
Bei dem Kosmetik-Beratungsterminal können Kunden ein Foto von sich machen und sich so visuell schminken, oder auch vorgefertigte Looks, z.B. easy glamour benutzen und so sehen, wie es ihnen steht. Die verwendeten Produkte werden hierbei angezeigt, sodass der Kunde genau diese Produkte kaufen und verwenden kann.
Durch die Hautanalysestation können die Kunden mit Hilfe eines Schwämmchens ihren Hauttyp bestimmen und Pflegeprodukte, die für den Hauttyp empfohlen werden, kaufen.
Die Weinabteilung grenzt sich erneut von allen bisherigen Abteilungen ab. Eine angenehme Beleuchtung sowie der Boden geben das Gefühl, sich in einem Weinkeller zu befinden. Der Kunde hat die Möglichkeit ungekühlte oder gekühlte Weine zu kaufen, falls er noch abends zu einem Abendessen eingeladen wurde.
Eine weitere Serviceleistung bietet die Weinprobierstation. Hier haben die Kunden die Möglichkeit, kostenlos bis zu sechs Sorte zu kosten. Der Abteilungsleiter entscheidet, welche acht Weiß- und acht Rotweine zur Verfügung gestellt werden.
Um junge Kinder vor Missbrauch zu schützen sind fiktive Preise angegeben. Außerdem ist eine Verkostungskarte für diesen Vorgang notwendig. Diese erhalten die Kunden an der Information, indem sie ihren Personalausweis vorzeigen.
Falls ein Kunde nichts mit den neuen Techniken zu tun haben möchte, hat er die Möglichkeit, wie in anderen Filialen auch, an einer Standardkasse zu bezahlen.
In dem Selbstbedienungsbereich scannt der Kunde selbst, packt seine Ware zusammen und zahlt mit EC-Karte.
Die Selbstbedienungsschnellkassen sind ähnlich aufgebaut wie die Kassen des Selbstbedienungsbereichs. Hier scannt und packt der Kunde seine Ware selbst und erhält einen Papiercode auf dem ein Barcode abgebildet ist. Dieser ist an der Kasse abzugeben und der Kunde kann in bar oder mit Karte bezahlen.
Die MEA- Perspektive ist eine andere. MEA (Mobiler Einkaufs-Assistent) bietet einen schnellen Einkauf. Der Kunde lädt sich die Software im Future Store kostenlos herunter. Für diesen Einkaufsvorgang wird mindestens eine 3,2 MegaPixel-Kamera benötigt. Der Kunde kann sich mit seinem User-Account anmelden und von „zu Hause“ bereits eine Einkaufsliste erstellen. Des Weiteren hat er die Möglichkeit über die Funktion „im Markt“ die Artikel, die er einkaufen möchte, beim Hineinlegen in den Einkaufswagen zu scannen. Wenn er diesen Artikel gescannt hat, kann er diesen durch das Bestätigen in den virtuellen Warenkorb legen. Außerdem ist der MEA so konzipiert, dass er Informationen zu einem Produkt geben und auch vorlesen kann. Durch das Drücken des Buttons „Einkauf beenden“ erscheint ein individueller Barcode. Dieser wird an dem MEA-Band gescannt.
Alle vorher gescannten Produkte werden aufgelistet und der Kunde hat nun die Möglichkeit, eventuell vergessene Artikel erneut zu scannen und diese somit nachzubuchen. An der MEA-Kasse besitzt der Kunde nun die Möglichkeit, bar, mit einem Payback-Gutschein, mit dem Handy oder mit Fingerabdruck zu bezahlen. Ebenfalls kann die Paybackkarte hier gescannt werden. Für das Zahlen mit Handy und Fingerabdruck ist eine Anmeldung an der Information mit Personalausweis und EC-Karte notwendig. Es erfolgt ein Lastschriftverfahren durch das Unternehmen EasyCash.
Handys mit einem NfC-Chip erstellen einen Code im Handy. Der Seriencode wird gespeichert. Bei der Bezahlung wird dieser wiedererkannt und das Geld abgebucht.
Beim Bezahlen per Fingerabdruck wird der Finger zuvor gescannt und dieser gespeichert. Beim Bezahlvorgang wird dieser viermal gescannt und abgeglichen. Außerdem prüft der Scanner auch die Oberflächenspannung (Blutzirkulation) und die Temperatur des Fingers, dass man eindeutig davon ausgehen kann, dass der Finger noch lebt. So ist ein Missbrauch nahezu ausgeschlossen(99,9%).
| An diesem Gerät sind die eben genannten Bezahlvorgänge möglich. |
Unsere Fragen noch an Herrn Kopilevick:
1) Wie ist das Feedback zu dem Future Store?
Die Kunden geben 80-90% hervorragendes Feedback, welches auch an dem Umsatz zu sehen ist. Dieser liegt im zweistelligen Prozentbereich im Vergleich zum Vorjahr.
2) Ist dieses ein Konzept mit Zukunft?
Es ist definitiv ein Konzept mit Zukunft, jedoch sollte anders vorgegangen werden. Hier sind die Zielgruppen Familymanager und Bestager. Diese beiden Kernsegmente sollten bestehen bleiben und etappenweise auch andere Zielgruppen angesprochen werden.
Der Einblick hinter die moderne Technik
Nach dieser Führung durch den Future Store fuhr uns der Bus nach Neuss in das RFID Innovations Center.
Dort angekommen begrüßte uns Falk Habrichs und erklärte uns in seiner Einführung in die RFID-Welt, dass schon in den 30-40er Jahren RFID-Kästen benutzt wurden, um ein Freund- oder Feindflugzeug zu orten. In der heutigen Zeit haben die RFID-Chips eine Größe erreicht, die im Handel sinnvoll zu verwenden sind. Auch der Kostenpunkt spielt, wie schon erwähnt, eine große Rolle, sodass eine weltweite Anbringung zur jetzigen Zeit noch undenkbar ist.
RFID-Chips werden unter anderem in „intelligenten Kühlschränken“, der Produktinformationen zu Weinen geben und den Kühlschrank auf dem Wein temperieren kann, und WM- Fußballtickets verwendet, um Fälschungssicherheit zu geben.
Eine weitere, nicht unwichtige Funktion, ist der RFID-Chip in Armbändern in Krankenhäusern in Duisburg und New York. Alle Ereignisse und Vorgehensweisen werden auf der Datenbank der Chips gespeichert. Diese Daten können durch das Armband, welches die Patienten tragen, schnell abgerufen werden. Dieses kann ein wichtiger Vorteil sein und durch die schnelle Handhabung Leben retten.
Die Logistik ist einer der wichtigsten Nutzer der RFID-Technologie. Es können Chips auf Paletten- oder Caseebene (Kartons) angebracht werden, die dann über das Warenwirtschaftssystem kontrolliert werden können. Gerry Weber ist eine der Firmen, die mit diesen Chips arbeiten. Eine Magnetsicherung kostet 35 Cent und das manuelle Anbringen ist hierbei noch nicht mit eingerechnet.
Durch die Chips werden die Nummern der Versandeinheit generiert und somit entsteht ein EPC (Elektronischer Produkt Code). Durch diesen Code ist es möglich, alle Produkte oder Paletten voneinander zu unterscheiden. Der EAN-Code ist die Basis und dem kann und wird eine Seriennummer angehängt, die beliebig viele Zusatzinformationen (MHD, Größe) enthält. Ein Etikett wird mit einem Barcode (mit RFID) an die Palette oder Kiste geklebt, die die Nummer der Versandeinheit enthält.
Generell wird zwischen aktiven und passiven Chips unterschieden. Die aktiven Chips werden über eine Batterie versorgt. Die passiven Chips werden durch Radiowellen aktiviert. Diese werden in Einweg- und wiederverwendbare Chips unterschieden. Jedoch sind in Deutschland aufgrund des Datenschutzes nur die Einwegchips zu verwenden.
Vorteile der Chips in der Logistik ist eine Sortiermaschine, die dem hohen Aufwand und der hohen Fehlerquote entgegenwirkt. Der Sortierer kann in einer Stunde 6000 Artikel sortieren, ein Mitarbeiter nur bis zu 120/150 Artikel in der Stunde.
Es soll in Zukunft drei Starterkits geben, die sich nach den Größen und Profilen der Unternehmen richten. Die Maschinen der Starterkits z.B. FlagTag-on-demand sollen die RFID-Chips auf die Paletten und/oder Kartons kleben bzw. ein Label aufkleben, indem der RFID-Code integriert ist. Eine Paletten kann dann durch eine Antennen-Anlage gefahren werden, die mit einem RFID-Chip versehen ist. Es werden alle Soll- und Ist-Artikel aufgelistet, die unter dem RFID-Chip zu finden sind und sein sollen. Um den idealen Platz für die Labelaufkleber zu finden, wird die „Anti-Echo-Kammer“ verwendet. Dieses wird mit anderen Angaben (wie Größe der Kartons) in einem Katalog festgehalten.
Nach dieser Einführung in die RFID-Welt, wurde uns von Herrn Habrichs noch die Nutzung der RFID-Chips in einer Vorführ- Boutique deutlich gemacht.
Es ist eine Black- und eine White-List vorhanden, die jedoch für einen Mitarbeiter nicht einsehbar ist. In der Black-List werden nicht bezahlte Artikel und in der White-List bezahlte Artikel aufgelistet.
Sollte ein Kunde einen Artikel reklamieren, so wird dieser automatisch wieder in das Warenwirtschaftssystem und somit auch in die Black-List eingefügt.
Durch das Verschieben der Artikel von der Black- in die White-List, löst der Artikel keinen Alarm mehr aus. Nachdem uns Herr Habrichs noch die neusten, noch nicht auf dem Markt erhältlichen, Innovationen gezeigt hat, wie z.B. die „intelligente Waschmaschine“ und den „intelligenten Weinkühlschrank“, gab er uns noch einige Informationsbroschüren und wünschte uns eine gute Heimreise.
Nachdem wir über eine Stunde im Stau standen, kamen wir um 17 Uhr in Dortmund an. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass, obwohl die Mitarbeiter viele wirtschaftliche Anglizismen verwendet haben, die wir teilweise zum ersten Mal gehört haben, sie uns jeweils mit einer freundlichen und kompetenten Führung durch den Future Store und das RFID-Innovation-Center geleitet haben. Uns hat es viel Spaß gemacht und wir haben einen guten Einblick in die neuen Technologien erhalten.
Mareike Braun
Am 11.03.2010 besuchten die beiden Mittelstufen der Drogisten vom Karl-Schiller-Berufskolleg Dortmund die Großstadt Köln. Auf dem Besichtigungsprogramm stand das Farinahaus gegenüber dem Jüllichsplatz, das Traditionshaus 4711 in der Glockengasse und das Outdoor-Fachgeschäft Globetrotter.
Für die Führung im Duftmuseum trennten sich die Klassen und reisten nacheinander in die Zeit des Rokokos und erlebten die Duftentstehung von 1709.
Gleich am Eingang wurden wir herzlich mit einem Hauch der Duftnote Farinas empfangen. Dann führte uns Herr Marek Maciej Lysakowski in das Obergeschoss des Museums und zeigte uns Bilder vom Eau de Cologne-Gründer Johann Maria Farina und dessen Stammbaum sowie zur Entwicklung des Hauses Farina.
Ein prunkvoller originaler Rokoko-Schrank gibt den damaligen Besitz und Luxus wieder. Denn reiche und wohlhabende Menschen waren zu Beginn die Zielgruppe für das umgerechnet 200 Euro teure Duftwasser.
Herr Lysakowski führte uns in die Kellerräume, in denen unter anderem Johann Farinas originaler Schreibtisch aus dem Jahre 1660 mit Grundbuch steht. Der Raum ist geschmückt mit Vitrinen, welche die verschiedenen Flakons zeigen, die immer wieder dem Geschmack der Zeit angepasst wurden. Zudem werden dort über 100 Duftessenzen gelagert, die ein Parfumeur zum Trainieren des Geruchssinnes benötigt. Wir schnupperten an Ambra, Pampelmuse und Rosenöl und staunten über die Tatsache, dass ein Parfum als Formel im Kopf entsteht.
Sehr anschaulich erzählte uns Herr Lysakowski die ganze Farina-Geschichte, beginnend von der Entstehung des Originals vor 300 Jahren, über viele Fälschungen, Markenzeichen bis hin zu den Flakonveränderungen. Zum Nachlesen bekam jeder Besucher eine Farina-Broschüre und eine original Farina-Duftprobe.
Das Traditionshaus 4711
Als wir in der Glockengasse das Traditionshaus von 4711 betraten, durchströmte der erfrischende Duft des echt Kölnisch Wassers unsere Nasen. Sofort wurde deutlich, dass der Grund dafür der berühmte Brunnen mit dem goldenen Becken war, der direkt neben der Eingangstür steht. In der unteren Etage des kleinen Ladens befindet sich der Verkaufsraum. Hier dominieren die Farben des berühmten Duftes. Die türkis-goldenen Flakons werden in den unterschiedlichsten Formen und Geschenkverpackungen angeboten. Neben dem echt Kölnisch Wasser gibt es weitere interessante Düfte des Hauses, z. B. Tosca und Gin Tonic. Geschenkartikel und T-Shirts gibt es jedoch lediglich von dem berühmtesten Duft des Hauses.In der oberen Etage befindet sich eine kleine Galerie. Als wir die Treppe nach oben betraten, fiel sofort der Wandteppich auf, der das Haus in der Glockengasse zeigt. Oben befinden sich mehrere Vitrinen. Sie stellen verschiedene Produkte aus, welche in der Geschichte von 4711 auf den Markt gebracht wurden. Dazu zählen unter anderem Seifen und verschiedene Flaschen, die sich im Laufe der Jahre verändert haben. Zum Abschluss erklärte uns die nette Verkäuferin, dass der Duft auch gegen Kopfschmerzen helfe. Einige Tropfen auf die Schläfen können den Schmerz lindern. Neben dem berühmten Haus finden wir eine Menge weiterer kleiner 4711-Läden in der gesamten Kölner Innenstadt, deren Logo riesig an Häuserwänden sowie am Bahnhof prangt. Wer Köln besucht, kommt an 4711 nicht vorbei.
Outdoor Shop Globetrotter
Das Einkaufszentrum Globetrotter bietet auf 7000 m² und auf vier Etagen mit 200 Mitarbeitern viele verschiedene Möglichkeiten, das Sortiment praktisch zu testen. Beispielsweise in der Kältekammer, der Nässeschutzkammer, dem Klettertunnel und dem Wassersportbecken für Boote und Kanus. So haben sich einige von uns gleich in wasserfeste Kleidung geworfen und in die Nässeschutzkammer begeben. In der Kältekammer konnte man ausprobieren, wie kältesicher unterschiedliche Kleidungsstücke sind.Wir haben unsere eigene Kleidung getestet, weil wir einfach neugierig waren, was unsere eigene Kleidung aushält. Als wir eintraten waren es –8 Grad, als wir den Lüfter anwarfen, wurde es bis zu –15 Grad kalt. Auf einem Bildschirm, der in der Kammer hing und der mit einer Wärmebildkamera verbunden war, konnte man sehen welche Punkte am Körper kalt wurden.
Zuletzt haben wir den Klettertunnel besucht, dazu musste man sich die Schuhe ausziehen und wenn man wollte, hätte man sich Kletterschuhe und Klettergeschirr ausleihen können. Der Klettertunnel war klein, aber es hat trotzdem Spaß gemacht; jedoch ist es was für kleinere Kinder, da die Wand nur ca. 2 Meter hoch war.
Wir verließen den Shop mit beeindruckten Gesichtern und einem großen Lächeln. Durch das Ausprobieren verschiedener Aktivitäten wird der Verkauf gefördert und das Vertrauen in die Produkte gestärkt.
DRM1 und DRM2
Zunächst stellten sich der Laborleiter Herr Lutz Krämer, der Technische Leiter Herr Hans Jürgen Brockmann und Herr Klaus Nohr vor. Nach der Vorstellungsrunde sprachen wir über den Kundenkreis und deren Zufriedenheit, sowie über nationale und internationale Liefergebiete. Dann informierte uns Herr Nohr über den Tagesablauf im CEWE- Fotolabor. Wir wurden klassenweise in zwei Gruppen aufgeteilt.
Die Filmrolle (Wicklungen) werden an einem Kunststoffband eingefädelt und durchlaufen mehrere Tanks:
- Entwickler
- Bleichbad
- Fixierbad
- Stabilisierbad
- Trockenschrank.
Mit Hilfe des Checkers werden die Filmentwicklungen auf Beschädigungen kontrolliert.
Nach dieser Kontrolle werden die Negative im Turm aufgerollt. Es folgte das Belichten des Fotopapiers im Filmentwickler, das jedoch noch kein vollständiges Motiv anzeigt.
An der Papierentwicklungsmaschine werden die Filmentwicklungen in unterschiedliche Formate 9x13, 10x15, 13x18 und 15x20 unterteilt. In der Packstation werden die Bilder an der Schnittmarkierung abgeschnitten. Die Bilder und Fototaschen werden mit einem identischen Strichcode versehen; somit kann ein Verwechseln verhindert werden.
An der Kasse wird schließlich kontrolliert, ob alle vorigen Abläufe richtig waren. Anhand der Kundenemissionsnummer kann jeder Schritt über das EDV – Netz zurück verfolgt werden. Um die Fototaschen den Filialen zuordnen zu können werden Preisetiketten an den Fototaschen angebracht.
Abschließend erfolgt die Ausgangssortierung; dort hat jede Filiale ein eigenes Fach, in welches die Taschen maschinell eingefüllt werden. Mitarbeiter fügen zusätzliche Bestellungen hinzu. Die fertigen Taschen kommen anschließend in den Versandbereich und werden in die verschiedenen Touren aufgeteilt.
Zum einen die „dm-Lernumgebung“; dort konnte man durch verschiedene Aufgaben sein Wissen im Bereich Foto testen. Darauf folgte die Station Homepage „dm-digifoto.de“; dort konnten wir durch Ausprobieren feststellen, wie abwechslungsreich ein Fotobuch online gestaltet werden kann. Eine weitere Gruppe beschäftigte sich mit dem Druck-Terminal; hier konnten wir herumexperimentieren und herausfinden, wie viele Funktionen zur Verfügung stehen, um die Fotos auf dem Datenträger zu verändern. Die vierte Gruppe beschäftigte sich mit den meist gestellten Kundenfragen, die wir an Herrn Nohr stellen durften, die er uns beantwortete.
Zum Abschluss gab es eine Feedbackrunde, wo jeder Einzelne seine Eindrücke schildern konnte. Wir erlebten bei CEWE einen interessanten und lehrreichen Tag.
DRU1 und DRU2
Buchhändler/in
Bürokauffrau/mann
Drogist/in
> Drogist/in: Weiteres
> Projekte
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